Die Online-Präsenz der National Gallery of Art, die auf den ersten Blick bieder und konventionell erscheint, ist bei genauerer Betrachtung die Schnittstelle zu sehr umfangreichen Ressourcen.
Zum einen wird ausführlich (Pflicht) über das Museum, seine Hintergründe informiert. Dann kann man die gesamte Sammlung durchsuchen, wobei hier etwas mehr Visualität wünschenswert wäre. Ein interessanter Bereich ist der Classroom, in dem es sogenannte “Featured Lessons” gibt. Die Inhalte bzw. zentrale Elemente dieser Lessons sind -als Touren- wieder gezielt über einen “Ressource Finder” zugänglich. Zwei interaktive “Spiele” runden dieses Angebot ab.
Kindern kommt -nicht zuletzt durch dern Bereich NGA KIDS- eine große Bedeutung zu.
Was fehlt ist der deutliche Bezug zu dem Ort (Topos) - also dem Museum selbst um die beiden Erlebniswelten -virtuell und real- in einen spannungsvollen Bezug zu setzen.
Das schaffen eben nur wenige Museen - und man knüpft hier immer an die Frage nach der Bedeutung und Ausprägung der Erlebnisqualitä in Museen an…